From Shinkyokushin Karate Schule Daenikon

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Kokoro das Zeichen des Shin-Kyokushinkai Karate


Dieses Zeichen soll die Verbindung von Geist, Geschicklichkeit und Körper verdeutlichen, die für Entwicklung des Budogedankens zentral ist.

Geschichte des Kyokushinkai Karate

Die Grundidee des Karate (kara=leer, te=Hand) stammt aus China, wo ähnliche Kampfpraktiken schon vor Jahrhunderten geleert wurden. Der Legende nach soll der indische Zen-Mönch Bodhidharm, dem die beschwerliche Reise aus seiner Heimat nach China der Wert körperlicher Leistungsfähigkeit vor Augen geführt hatte, ein kombiniertes Körperertüchtigungs- und Verteidigungssystem erdacht haben. Um 520 lehrte er chinesische Mönche im Shaolin-Kloster die Schlag- und Trittschule "Shi pa lo han sho". Diese Kampfkünste verbreiteten sich in China und gelangten nach Okinawa, wo sie zum "Naha-Te", dem Ursprung des Karate, weiterentwickelt wurden.

Funakoshi Gichin (1869-1957), der Begründer des modernen Karate, studierte diese alte Verteidigungskunst auf Okinawa bei den damaligen Meistern Itosu und Azato. Sie bildete zusammen mit dem von ihm ebenfalls erlernten "Shorin-Ryu" die Grundlage seines "Shotokan-Karate", das er nach Japan brachte. Funakoshi demonstrierte Karate an der Universität und gründete 1922 die erste Karate Schule in Tokyo.

Sosai Matsutatsu Oyama (1923 - 94)

Der Gründer des Kyokushinkai Karate, Matsutatsu Oyama, geboren am 27.Juli 1923 im Süden von Korea, begann als Neunjähriger in Südchina sich dem chinesischen Kempo zu widmen. Mit zwölf Jahren kannte es sich in den Kampfsportarten des chinesischen Kempo, des Judo und des Boxens aus. Als Oyama Gichin Funakoshi und sein Karate kennenlernte, war er sehr beeindruckt.
Während langer Zeit trainierte Oyama intensiv im Dojo Funakoshi's an der Universität von Takushoku und wurde mit 20 Jahren Yondan (4. Dan). Anschliessend vertiefte Oyama seine Kenntnisse im Judo und wurde ebenfalls Yondan. Im Verlauf dieser Jahre weckte der Gojuryu bei Oyama das Interesse, der diesen Stil wärend ca. 2 Jahren ausübte. 1946 begab sich der 23-jährige Oyama mit seinem Gefolgsmann Yashiro auf den Berg Miobu in Japan. In den Bergen, in völliger Abgeschiedenheit, trainierten die beiden unermüdlich. Nach 2 Jahren verliess Oyama den Berg gerüstet für die nationalen Meisterschaften in Japan, die er auch gewann.

1950 beann Oyama seine berühmten Kämpfe gegen Stiere, um der ganzen Welt seine Kraft und Stärke seines Karate zu demonstrieren. 1952 besuchte er die USA, wo er ein Jahr blieb. 1953 eröffnete Oyama sein erstes Dojo. Im Juni 1964 wurde das heutige Hauptquartier Honbu offiziell eingeweiht. Anlässlich dieses Ereignisses verlieh Oyama seinem Kampfstil die Bezeichnung "Kyokushinkai" (der Stil der entgültigen Wahrheit). Heute ist dieser Stil in der ganzen Welt verbreitet (ca. 15 Mio Mitgliedern).

Sosai Masutatsu Oyama verstarb am 26. April 1994.
Quelle: Kyokushin Karate, Peter von Rotz, 3. Auflage, 2000

Leitgedanken ("Dojo Eid")

  1. Wir wollen unseren Körper und Verstand trainieren, um einen starken, unerschütterlichen Geist zu erwerben.
  2. Wir wollen die wahre Bedeutung des WEGES erfahren, sodass wir zur rechten Zeit wachsam sind.
  3. Mit wahrer Ausdauer wollen wir einen Geist der Selbstlosigkeit entwickeln.
  4. Wir wollen die Regeln der Hilfsbereitschaft beachten, unsere Oberen respektieren und uns von Gewalt fernhalten.
  5. Wir wollen unseren Glauben bewahren und nie die wahre Tugend der Demut vergessen.
  6. Wir wollen nach Weisheit und Stärke streben und nicht nach anderem verlangen.
  7. Solange wir leben, wollen wir durch Karate die wahre Bedeutung des WEGES erkennen.

Kyokushin Elemente

ElementeBedeutungZiele
KihonGrundschuleErlernen der Grundtechniken
KataGrundformenAbläufe und Anwendung (Bunkai) von Grundttechniken
RenrakuKampfkombinationenKampftechniken ohne Partner
KumiteKampfKampftechnik mit Partner
Ippon KumiteSelbstverteidigungAnwendung von Selbstverteidigungstechniken
TameshiwariBruchtestsAnwendung der Grundtechniken, Kraft und Schnelligkeit

Kampfsysteme

Ohne Kontakt (Klicker)

Alle Techniken werden ohne Kontakt zum Gegener ausgeführt. Zwei Kampfrichter bewerten die mit Kraft ausgeführten Techniken mit Punkten.

Leichtkontakt

Die Techniken werden mit leichtem Kontakt zum Gegener ausgeführt. Es darf keine Schlagwirkung entstehen. 5 Kampfrichter bewerten die Aktionen mit Punkten.

Vollkontakt

Es ist erlaubt, Schläge und Tritte mit voller Kraft auszuführen. Auch Wurftechniken (z.B. Fussfeger) sind gestattet. Die Kämpfer tragen keine Schutzausrüstung. Verboten sind alle Fausttechniken zum Kopf sowie Angriffe auf Unterleib und Rücken. Ein Kampf wird nach Punkten (5 Kampfrichter) oder durch KO (Kampfziel) gewonnen.

Folgende Zusammenstellung gibt Auskunft über die mögliche Wahl eines Kampfsystems:

 ohne KontaktLeichtkontaktVollkontakt
KinderX  
JugendlicheXX 
ErwachseneXXX

Gurtfarben

StufeGurtfarbeBedeutung
10. Kyu weissAnfänger
9. Kyu orangeAnfänger
8. Kyu blauAnfänger
7. Kyu blauAnfänger
6. Kyu gelbFortgeschritten
5. Kyu gelbFortgeschritten
4. Kyu grünFortgeschritten
3. Kyu grünFortgeschritten
2. Kyu braunFortgeschritten
1. Kyu braunFortgeschritten
1. Danschwarz 1 GoldstreifenSenpai
2. Danschwarz 2 GoldstreifenSenpai
3. Danschwarz 3 GoldstreifenSensei
4. Danschwarz 4 GoldstreifenSensei
5. Danschwarz 5 GoldstreifenShihan
...  

Zusammenfassung der Kyokushin Techniken (bis 1. Dan)

Kurze Zusammenfassung

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Zuletzt geändert am 25.08.2010 20:17 Uhr